Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt - Stiftung Dr. Schmidt-Voigt

 















 

 

Die Architektur des Museums: Synthese zwischen Modern und Alt

Das Ikonen-Museum in Frankfurt zog 1988 in das ehemalige Deutsch-Ordenshaus. Die Konzeption des Museums machte es notwendig, den bereits vorhandenen Raum neu zu gestalten. Mit der Aufgabe wurde der Architekt Oswals Mathias Ungers beauftragt. Er schuf einen lichten, weißen Raum, der durch eine Empore in halber Höhe geteilt wurde und somit eine fast verdoppelte Ausstellungsfläche bot.

Die klare Gliederung der Architektur, wie auch die durch ein Lichtband abgesetzte Empore, die durch diesen Lichteffekt zu schweben scheint, machen den besonderen Reiz des Museums aus. Ungers Architekturkonzept steht damit im bewußten Gegensatz zur barocken Architektur des Gebäudes. Ungers selbst bezeichnet dies als eine "authentische Interpretation des bestehenden Baugefüges und dessen Transformation in eine neue Raumsequenz". Gleichzeitig stellt die Beschränkung auf wenige Formen und Materialen eine gelungene Synthese zwischen Modern und Alt dar.

 



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