Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt - Stiftung Dr. Schmidt-Voigt















 

Sonderausstellung


Bis zum 28. August 2011
Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs

Anlässlich der Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2011 zeigt das Ikonen-Museum einfühlsame Porträt und persönliche Erinnerungsstücke von Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs.

„Fußball ist wirklich viel mehr als nur dieses Spiel.Man kann über den Fußball Botschaften transportieren, Werte vermitteln: Respekt und Fair-Play.“- Steffi Jone, 1.FFC, heute Präsidentin des Organisationskomiteesfür die Frauenfußball-WM 2011 ( © Günther Bauer/SportART, 201)

Einfühlsame Portraits des Fotografen Günther Bauer und persönliche Exponate der Spielerinnen und Wegbegleiter zeigen Menschen, die den deutschen Frauenfußball geprägt haben: von den Anfängen in den 50er Jahren, dem Verbot des Frauenfußballs und seiner Aufhebung durch den DFB 1970 bis zu den großen Erfolgen heutiger Tage. Die Ausstellung präsentiert 32 großformatige Triptychen. Jede der Persönlichkeiten des deutschen Frauenfußballs wird durch ein Portrait, Fotografien an einem wichtigen Ort, z.B. einer Spielstätte, sowie Aufnahmen persönlicher Fußballtrophäen vorgestellt. [mehr]

Dauerausstellung


Lieblingsstücke neu entdeckt

Noch bis zum 23.10.2011

Die Ausstellung gibt einen guten Einblick in die Vielfalt der Ikonenmalerei und vermittelt die kultischen und kulturellen Zusammenhänge, in denen die Ikone bis heute eine so wichtige Rolle spielt.

Zu den Ikonen aus der Sammlung Dr. Schmidt-Voigt und dem Museum für Spätantike und Byzantinische Kunst Berlin bereichern exquisite Leihgaben aus Privatbesitz die Ausstellung. Bedeutende Schätze der Ausstellung sind u. a. die großformatige „Verkündigung“ des kretischen Malers Emmanuel Tzanes von 1640, die sehr schöne „Madre della Consolazione“ italo-kretischer Herkunft um 1500 und der Akathistos-Hymnos des wichtigsten syrischen Malers Yussuf al-Mussawir um 1660.

Die Dauerleihgabe von 150 äthiopischen Ikonen, Kreuzen und Manuskripten erlaubt es uns, unsere Besucher in ein uraltes und faszinierend anderes Christentum zu entführen: „Willst du Äthiopien kennen lernen, öffne die Tür zu seiner Kirche!“ Ausserdem freuen wir uns über eine Leihgabe von 150 Metallikonen aus Privatbesitz, die wir in Auszügen erstmalig in unserem Museum zeigen.

 

Rückblick


IKONEN DER APOKALYPSE
ALEXANDER TIMOFEEV

Ausstellungseröffnung: Sonntag, den 15. Mai 2011, um 15 Uhr Ausstellungsdauer: 17. Mai bis 12. Juni 2011

Alexander Timofeev hinterfragt gesellschaftliche Phänomene. Seine brisanten Themen – Kindesmissbrauch, religiöser Fanatismus oder militärisch-politische Konflikte - präsentiert er auf einer subtilen Ebene des vermeintlich neutralen Fotoobjektivs. Der in St. Petersburg geborene und in Berlin lebende Künstler benutzt dafür überdimensional große Formate. Die glatte Oberfläche seiner Bilder vermittelt zunächst den Eindruck gedruckter Leinwände. Mit seiner fotorealistischen Malweise gewährt er Einblicke in eine Welt, in der er auf real existierende Phänomene eingeht.

„Ikonen der Apokalypse“ verweist aber auch auf die Ursprünge des Göttlich-Universellen: Wenn nun die Ikone das zu Bild gewordene Wort Gottes der christlich-orthodoxen Kirche ist und einen bildhaften Ausdruck des Heilsversprechens darstellt, so werfen Timofeevs Bilder ethisch-moralische Fragen auf und sind der materialisierte Ausdruck von apokalyptischen Ängsten, mit denen der Mensch im Alltag konfrontiert wird.

Kuratorin der Ausstellung: Dr. Snejanka Bauer

Rückblick

MM - Die Ikone Marilyn Monroe

Der Aufstieg der Norma Jeane Baker zum populärsten Star des 20. Jahrhunderts

Alexander Timofeev: "Marilyn Monroe", 2010, Mischtechnik

Die Sonderausstellung aus Anlass des 85-jährigen Geburtstages von Marilyn Monroe beschäftigt sich mit der Faszination MM – dem populärsten Star des 20. Jahrhunderts, der durch die Medien zu einer Ikone stilisiert wurde. Die Ausstellung zeigt, wie die westliche Kultur den Begriff „Ikone“ als Ausdruck höchster Stilisierung von „Mediengottheiten“ neu definierte. Aus dem theologisch besetzten Terminus „Ikone“, der das Kultbild der orthodoxen Kirche bezeichnet, wurde formal der Oberbegriff herausgefiltert und neu besetzt. So entstanden Bezeichnungen wie „Pop-Ikone“, „Ikone des Westens“ oder „Ikone des Fußballs

Am stärksten wurde dieser Begriff mit Marilyn Monroe in Verbindung gebracht, die tragisch ums Leben kam. Die Ausstellung zeigt die Stilikone des 20. Jahrhunderts mit einer Vielzahl von Exponaten. [mehr]

Bildergalerie

 

 

Rückblick

Bis zum 29. August 2010 zeigten wir:

Unbekanntes Russland

Ikonenmalerwerkstätten der Altgläubigen des 18. und 19. Jahrhunderts: Vetka, Guslicy, Nev´jansk und die Werkstatt Frolov in Raj.

Heiliger Varus, datiert 1838

Die Ausstellung unternimmt den Versuch, Ikonendes 18. und 19. Jahrhunderts erstmals gezielt nach ihrer Herkunft zu ordnen und leistet damit ein Stück Pionierarbeit. Die Aufarbeitung der späten Ikone ist erst seit etwa 20 Jahren in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses gerückt. Schnell zeigte sich die Vielschichtigkeit der Erscheinungsformen der Ikonenmalerei als komplexe Aufgabe einer konkreten Zuordnung.

Die Präsentation vieler datierter und signierter Ikonen in der Studioausstellung ist deshalb als wahrer Schatz zu bezeichnen und ein wichtiger Schritt zu weiterer Diskussion und Vertiefung der Kenntnisse.

Kurt Eberhard, der sich seit 40 Jahren intensiv mit der späten datierten und signierten Ikone beschäftigt, stellt die aktuellsten Erkenntnisse zu den Ikonenmalerwerkstätten von Vetka, Guslicy, Nev´jansk und der Brüder Frolov in Raja am Peipussee vor. Diese Malerzentren wurden überwiegend von den Altgläubigen betrieben, die sich als Traditionsbewahrende verstanden und die Ikonenmalerei im alten Stil überlieferten.

Der Katalog erscheint in deutscher, englischer und russischer Sprache mit farbigen Abbildungen aller Ikonen. Der Katalog kostet € 19,80 und ist im Ikonen-Museum direkt oder über den Verlag der Henrich Druck und Medien www.henrich.de zu beziehen.

Aktuell

Außerdem zeigen wir bis auf Weiteres

"Lieblingsstücke neu entdeckt"

Pantaleimon BrustbildDie Ausstellung gibt einen guten Einblick in die Vielfalt der Ikonenmalerei und vermittelt die kultischen und kulturellen Zusammenhänge, in denen die Ikone bis heute eine so wichtige Rolle spielt.

Zu den Ikonen aus der Sammlung Dr. Schmidt-Voigt und dem Museum für Spätantike und Byzantinische Kunst Berlin bereichern exquisite Leihgaben aus Privatbesitz die Ausstellung.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Museums wird das Thema "Ikonen und Medizin" den Interessenschwerpunkt des Stifters Dr. Schmidt-Voigt aufgreifen.

Kosmas und DamianAußerdem ist die Dauerleihgabe von 150 äthiopischen Ikonen, Kreuzen und Manuskripten zu sehen, die unsere Besucher in ein uraltes und faszinierend anderes Christentum entführen.


Neu hinzugekommen ist die Leihgabe von 250 Metallikonen, die das Ikonen-Museum in Auszügen erstmalig präsentiert."

Ausstellungen der vergangenen Monate

Rückblick


Sonderausstellung vom 30. September 2009 bis 17. Januar 2010

Vom Kreuzzug zur Kaiserherberge

700 Jahre der Deutschordenskirche in Frankfurt - Sachsenhausen

Vor 700 Jahren wurde die Deutschordenskirche in Frankfurt – Sachsenhausen
durch den Bischof von Mainz eingeweiht. Die der heiligen
Jungfrau gewidmete Kirche ist der Folgebau einer ehemaligen romanischen,
kleineren Kirche. Das 700–jährige Jubiläum ist ein Anlass
über die Kirche, die Kommende und den Deutschorden, in ihrer Bedeutung
für Frankfurt und Sachsenhausen zu erzählen. Gezeigt
werden kaiserliche Urkunden und wertvolle Dokumente, prächtige
sakrale Gegenstände und Bilder, die den historischen, wechselvollen
Werdegang schildern.


Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Ordens und zeigt neue
Aspekte des alten Frankfurts. Ihr Fokus gilt der gotischen Kirche und
der barocken Kommende, einem Gebäudekomplex, der über Jahrhunderte
hindurch unterschiedliche Schicksale erfuhr. Zu den herausragenden
Ereignissen zählte ihre Nutzung als Niederlassung der
deutschen Kaiser und Könige während ihrer Krönungen in Frankfurt.

Festgottesdienst zur Ausstellungseröffnung in der
Deutschordenskirche, 29. September, 18.00 Uhr


Rückblick

 

Vom 18. März bis 15. Juni 2009

Feuer und Geist

Ikonen aus der Schatztruhe des Bulgarischen Patriarchats
Dreihändige Gottesmutter, 1820

Die Sonderausstellung zeigte wertvolle, großformatige Ikonen, sakrale Kirchengeräte und Gewänder. Zu sehen waren 69 Exponte, die zum ersten Mal außerhalb Bulgariens zu sehen waren. Sie gewährten einen Einblick in die kulturelle Entwicklung Bulgariens in einem Zeitraum von über 1000 Jahren. Das älteste Exponat war eine Marmorikone aus der Zeit vor der Gründung des bulgarischen Staates im Jahr 681.

Außerdem war eine äußerst seltene Reliefikone der Heiligen Georg und Demetrios aus dem 14./15. Jahrhundert und eine byzantinisch beeinflusste Ikonen von der Schwarzmeerküste, die eine hohe künstlerische Fertigkeit ausgestellt. Die einzigartige Ikonensammlung wurde durch orthodoxe Kirchengeräte ergänzt. Dazu gehörten kostbare, silberne Weihrauchgefäße, mit Edelsteinen besetzte Arthophorien (Reliquiare), holz geschnitzte und in Silber gefasste Segenskreuze und mit Perlen besetzte Epimanikien (liturgische Gewänder).

In der Ausstellung waren zahlreiche Ikonen mit der Darstellung Konstantin des Großen zu sehen. Sie verwiesen auf die jahrhundertealte Konstantinverehrung in Bulgarien. Einer besonderen Form dieser Verehrung huldigten die Feuertänzer. Mit der Ikone des Hl. Kontantins in den Händen laufen die Feuertänzer über glühende Kohlen. Eine Videoinstallation in der Ausstellung dokumentierte diesen Kult.

Kuratorin der Ausstellung war Dr. Snejanka Bauer. [mehr]


 

Rückblick


Ausstellungsprojekt Äthiopien im Ikonen-Museum Frankfurt

„Steh auf und geh nach Süden…!“

- Zweitausend Jahre Christentum in Äthiopien - 

27. November 2007 – 2. März 2008

Das Wort aus der Bibel selbst (Apg 8, 26-40) belegt die Taufe des ersten Äthiopiers, des Kämmerers der Königin Kandake durch den Apostel Philippus. Münzen des Königs Ezanas von Aksum, auf denen Kreuze geprägt sind, zeigen uns, dass das Christentum bereits um 347 als Religion des Hofes dort eingeführt war.

Im Reich Aksum sammelten sich viele Kulturen: von Saba, Meroe, Nubien, Ägypten, Syrien, über Indien und Persien bis zu den christlichen Missionaren aus Europa sind Spuren in der Kultur es christlichen Äthiopien zu finden.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Sprache mit farbigen Abbildungen aller Exponate. Ein umfangreiches Rahmenprogramm ist in Vorbereitung. [mehr]

Rückblick

Himmelsreiter – Himmelsstreiter

6. März – 10. Juni 2007

Kuratorin der Ausstellung: Alexandra Neubauer M.A.

Himmelsstreiter – für diesen Ausdruck können viele Heilige stehen, die mit ihrem gelebten Glauben Gott dienten oder in frühchristlicher Zeit den christlichen Gott gegen die anderen Götter verteidigten. Der Heilige Erzengel Michael, der Archistratege, der himmlische Bote und vehemente Verfechter Gottes ist in besonderem Maße ein Himmelsstreiter, ein Kämpfer für Gott. Die Himmelsreiter sind irdischer Natur, der Heilige Georg, Großmärtyrer der Christenverfolgung des 3. Jhs., der Heilige Demetrios und vor allem auch der Heilige Prophet Elias, dem Gott mithilfe des feurigen Wagens und flammender Rosse den direkten Einzug ins Paradies gewährte. Daneben die Gottesmutter, die sanfte Himmelstreiterin auf höchster Ebene,

Diesen und anderen Themen widmete sich die Ausstellung im Ikonen-Museum Frankfurt, die etwa 120 herausragende Ikonen und Kleinkunst von internationalem Rang aus deutschen Privatsammlungen präsentiert. [mehr]

 

Rückblick

„Chagall-Jawlensky-Lenin“

In der Kabinettausstellung „Chagall-Jawlensky-Lenin“ zeigte das Ikonen-Museum Werke von Marc Chagall und Alexej von Jawlensky, Ikonen, Bilderbögen und zahlreiche Darstellungen des Sowjetführers Lenin. Die Zusammenstellung mag überraschen. Tatsächlich aber finden sich bei all diesen Darstellungen Zitate aus dem Repertoire der Ikonen-Malerei. Für das Frankfurter Publikum handelte es sich bei einigen Bildern um „alte Bekannte“, die in neuer Pracht erleuchten. Nach ihrer Restauration waren Skizzen zu Chagalls "Commedia dell' Arte" zu sehen.

Rückblick


Helden-Heilige-Himmelsstürmer

Fußball und Religion

Jeder Vergleich erscheint als Blasphemie: Fußball und Religion haben scheinbar nichts gemeinsam. Doch bei näherem Hinsehen offenbaren sich erstaunliche Parallelen. [mehr]

Rückblick

„Unter Deinen Schutz...“: Ikonen aus den polnischen Karpaten


Eine Ausstellung im Rahmen des Kulturaustausches zwischen Deutschland und Polen

27. November .2005 – 5. März 2006

„Unter Deinen Schutz...“ist der Anfang vieler Gebete und Hymnen, die sich an die Gottesmutter wenden. Die in der Ostkirche sehr ausgeprägte Marienverehrung war massgeblich für die Namensfindung eines Ausstellungsprojektes aus Südpolen, das im Rahmen des Kulturaustausches zwischen Deutschland und Polen im Ikonen-Museum Frankfurt präsentiert wird. [mehr]

Rückblick

Lebendige Zeugen

Datierte und signierte Ikonen in Russland um 1900

vom 22. März bis 3. Juli 2005

Mit der Ausstellung „Lebendige Zeugen. Datierte und signierte Ikonen in Russland um 1900“ ist es gelungen, noch nie öffentlich gezeigte Exponate ausschließlich deutscher Privatsammlungen zusammenzustellen. Die Exposition präsentiert die russische Ikone in ihrer ganzen stilistischen Vielfalt und wertet sie erstmalig anhand von Datierungen, Signaturen, Stempeln und rückseitigen Aufschriften aus theologischer, soziokultureller und kunsthistorischer Sicht aus. [mehr]

Rückblick

Gottesmutter HodegetriaChristliche Ikonen der arabischen Welt

Vom 4. Oktober 2004 bis zum 16. Januar 2005


Die Arabische Welt war in diesem Jahr Ehrengast auf der Internationalen Buchmesse. Das Ikonen-Museum Frankfurt war deshalb ganz besonders stolz, christliche Ikonen der arabischen Welt zu präsentieren - in einer Ausstellung mit Schatzkammercharakter zeigten Ägypten, Syrien und der Libanon 35 Meisterwerke der orientalischen Ikonenmalerei des 16. - 19. Jahrhunderts. [mehr]

Rückblick

Als Chagall das Fliegen lernte
Von der Ikone zur Avantgarde

Ausstellungsdauer: 31. Januar 2004 – 25. April 2004

Der Chagall "fliegt" von der alten Oper ins Ikonen-MuseumZum ersten Mal beleuchtete eine Ausstellung den Einfluss der Ikone und der Lubki auf die Russische Avantgarde.

Was faszinierte die Künstler der Russischen Avantgarde an den russischen Ikonen und Lubki, den populären Druckgrafiken? Welche Einflüsse gibt es zwischen Ikone und Lubki? Und was hat Chagall damit zu tun? Um diese Fragen ging es in der Ausstellung „Als Chagall das Fliegen lernte“ im Frankfurter Ikonen-Museum. [Mehr ...]

 

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Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr, mittwochs von 10-20 Uhr geöffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die in der Glut tanzt [hr-online]

Über glühende Kohlen [hessenschau-Video]

"Während der Sonderausstellung "Feuer und Geist" kann die Dauerausstellung nicht besucht werden. Sie wird ab dem 28. Juni 2008 wieder für Sie geöffnet sein."