Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt - Stiftung Dr. Schmidt-Voigt

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Die Sammlung des Ikonen-Museums


Hll. Georg, Klemens und Menas


Rußland, Novgorod,
15. Jahrhundert.
Eitempera/Holz
Maße: 39,3 x 33 cm
Inv. Nr.: 09642
Dauerleihgabe der Staatlichen Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst


Anhand der Ikone der Hll. Georg, Klemens und Menas aus dem 15. Jahrhundert kann die Maltradition der Novgoroder Malschule nachvollzogen werden. Seit den 12. Jahrhundert hatte sich dort eine eigenständige Maltradition gebildet. Zu dieser Zeit war Novgorod der kulturelle Mittelpunkt des Nordens. Aufgrund der geographischen Lage und ihrer Handesbeziehungen war die Stadt sehr wohlhabend. Die Novgoroder Schule hatte ihre Blüte im 12.-14. Jahrhundert. Die Ikonen haben ballacierte Kompositionen. Die Figuren haben klare Konturen. Das helle Kolorit ist ausgewogen. Die Gestalten sind in ihrer Pose nicht so streng wie in Byzanz. Die Gestik ist lebhaft und ausdrucksstark. Auf der flächig gemalten Kleidung tritt das Ornament ganz zurück. Im 14. Jahrhundert werden gotische Gewandfalten üblich.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Öffentliche Führungen

Die öffentlichen Führungen sind thematisch ausgerichtet. Sie finden jeden Sonntag um 14 Uhr statt. Führungen für Gruppen Anmeldung telefonisch unter 069/21 23 62 62. Die Führung dauert etwa eine Stunde. Kosten: 40,- zuzüglich zum Eintrittspreis. In den Schulferien finden keine Führungen statt.