Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt - Stiftung Dr. Schmidt-Voigt

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Restaurierung


Die Entstehung der Ikonenrestaurierung im Ikonen-Museum

Der Stiftungsvertrag vom Mai 1988 mit der Stadt Frankfurt versetzte das Ikonen-Museum in die glückliche Lage neben der Kustodenstelle auch eine Restauratorenstelle einzurichten.

Im ersten Jahr waren drei Arbeitsstränge zu verfolgen: zum einen die Anschaffung der wichtigsten Arbeitsmittel wie zum Beispiel Kaltlichtleuchte und ein Binokular, Fotoapparat und UV-Lampe, Heizspachtel und die notwendigen Kleinutensilien und Materialien; zum zweiten die Begleitung der baulichen Maßnahmen im Deutschordenskloster insbesondere unter konservatorischen Aspekten, also Depoteinrichtung, Klimatisierung und Vitrinenbau; und zum dritten die Erarbeitung der ständigen Ausstellung und Vorbereitung der Kunstwerke selbst für die Ausstellung.

Ende 1990 waren die schiebbaren Depotwände eingerichtet. Die endgültigen Montagesysteme für die Ikonen in der Ausstellung und im Depot erhielt das Museum im Jahr 1993. Diese Montagesysteme fassen die Ikonen an deren Ober-und Unterkante in sicherer und optisch dezenter Weise und erlauben eine Hängung ohne Eingriff in die Originalsubstanz.

Wichtigste neue Ausstattung für die sachgerechte Aufbewahrung der Ikonen ist die Vollklimatisierung der Räume und die damit verbundene gleichmäßige relative Luftfeuchte und Temperatur. Weiter wurde eine Absaugvorrichtung für Lösungsmitteldämpfe installiert, die zum Beispiel bei Firnisabnahmen entstehen können. ______

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Wo Heiligen geholfen wird: Alexandra Bersch restauriert Ikonen im Frankfurter Ikonenmuseum


 

 

 

Öffentliche Führungen

Die öffentlichen Führungen sind thematisch ausgerichtet. Sie finden jeden Sonntag um 14 Uhr statt. Führungen für Gruppen Anmeldung telefonisch unter 069/21 23 62 62. Die Führung dauert etwa eine Stunde. Kosten: 40,- zuzüglich zum Eintrittspreis. In den Schulferien finden keine Führungen statt.