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Aktuell |
Bis zum 29. August 2010, Studioausstellung
Unbekanntes Russland
Ikonenmalerwerkstätten der Altgläubigen des 18. und 19. Jahrhunderts: Vetka, Guslicy, Nev´jansk und die Werkstatt Frolov in Raj.
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| Heiliger Varus, datiert 1838 |
Die Ausstellung unternimmt den Versuch, Ikonendes 18. und 19. Jahrhunderts erstmals gezielt nach ihrer Herkunft zu ordnen und leistet damit ein Stück Pionierarbeit. Die Aufarbeitung der späten Ikone ist erst seit etwa 20 Jahren in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses gerückt. Schnell zeigte sich die Vielschichtigkeit der Erscheinungsformen der Ikonenmalerei als komplexe Aufgabe einer konkreten Zuordnung.
Die Präsentation vieler datierter und signierter Ikonen in der Studioausstellung ist deshalb als wahrer Schatz zu bezeichnen und ein wichtiger Schritt zu weiterer Diskussion und Vertiefung der Kenntnisse.
Kurt Eberhard, der sich seit 40 Jahren intensiv mit der späten datierten und signierten Ikone beschäftigt, stellt die aktuellsten Erkenntnisse zu den Ikonenmalerwerkstätten von Vetka, Guslicy, Nev´jansk und der Brüder Frolov in Raja am Peipussee vor. Diese Malerzentren wurden überwiegend von den Altgläubigen betrieben, die sich als Traditionsbewahrende verstanden und die Ikonenmalerei im alten Stil überlieferten.
Der Katalog erscheint in deutscher, englischer und russischer Sprache mit farbigen Abbildungen aller Ikonen. Der Katalog kostet € 19,80 und ist im Ikonen-Museum direkt oder über den Verlag der Henrich Druck und Medien www.henrich.de zu beziehen. |
Aktuell |
Außerdem zeigen wir bis auf Weiteres
"Lieblingsstücke neu entdeckt"
Die Ausstellung gibt einen guten Einblick in die Vielfalt der Ikonenmalerei und vermittelt die kultischen und kulturellen Zusammenhänge, in denen die Ikone bis heute eine so wichtige Rolle spielt.
Zu den Ikonen aus der Sammlung Dr. Schmidt-Voigt und dem Museum für Spätantike und Byzantinische Kunst Berlin bereichern exquisite Leihgaben aus Privatbesitz die Ausstellung.
Zum 20-jährigen Jubiläum des Museums wird das Thema "Ikonen und Medizin" den Interessenschwerpunkt des Stifters Dr. Schmidt-Voigt aufgreifen.
Außerdem ist die Dauerleihgabe von 150 äthiopischen Ikonen, Kreuzen und Manuskripten zu sehen, die unsere Besucher in ein uraltes und faszinierend anderes Christentum entführen.
Neu hinzugekommen ist die Leihgabe von 250 Metallikonen, die das Ikonen-Museum in Auszügen erstmalig präsentiert."
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Förderverein |
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Sonderreise für die Freunde und Förderer des Ikonen-Museums, Frankfurt
vom 10. bis 19. September 2010
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| Alexander Nevski-Kathedrale in Sofai, Foto: Nena Micheval |
Hellenismus und Römerzeit bewirkten eine Annäherung der Kulturen Europas und des Vorderen Orients, die Völkerwanderung führte zu einer Berührung zwischen den Kulturen Mittelasiens und den antiken europäischen Kulturen. Im 6.-7. Jh. n. Chr. hatten sich Slawenstämme auf dem Gebiet des heutigen Bulgarien angesiedelt. Mit dem Eindringen der Protobulgaren aus dem mittelasiatischen Raum in das bulgarische Territorium wurde der Beginn für eine neue Ethnie geschaffen, einem Volk, das seit der Staatsgründung im Jahre 681 bis heute den Namen Bulgaren beibehalten hat.
Reiseführung durch Herrn Dr. Richard Zacharuk. Entdecken Sie ein Land, das zwar seit zwei Jahren zur EU gehört, aber dessen großer kultureller Reichtum noch weitgehend unbekannt ist. [mehr]
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| Bild – Vortrag – Musik – Gespräch |
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Ikonenbegegnung
In Ikonen steckt jede Menge: Überlieferung, Weisheit, Ästhetik,
Orientierung, Spiritualität, Energie. Mit Ihnen gemeinsam sollen
wir die Kraft der Bilder entfesseln.
Dr. Richard Zacharuk, Dr. Snejanka Bauer, Alexandra Neubauer,
M.A.
Pfr. David Schnell, Evangelische Stadtkirchenarbeit, Museumsufer
Dr. Stefan Scholz, Akademisches Zentrum Rabanus Maurus.
Werke aus den Beständen des Museums dokumentieren eindrucksvoll
die Vielfalt dieser Bildtradition. Kunstgeschichte, Theologie und Musik
betten die Bildwelt der Ikonen in Bezüge, die verschiedenen Zugänge
erschließen. Musikalisch wird das Programm am Flügel begleitet
von Boris Levantovitch.
Weitere Informationen und alle Termine der Ikonenbegegnungen 2009 finden
Sie hier (pdf.Datei)
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| Führungen |
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Öffentliche Führungen
Die öffentlichen
Führungen sind thematisch ausgerichtet. Sie finden jeden Sonntag
um 14 Uhr statt. Führungen für
Gruppen Anmeldung telefonisch unter 069/21 23 62 62. Die Führung
dauert etwa eine Stunde. Kosten: 40,- zuzüglich zum Eintrittspreis.
In den Schulferien finden keine Führungen statt. |
| Hintergrund |
Hintergrund |
Hintergrund |
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Alles über die Geschichte des Museums,
seinen Stifter und die Architektur des Gebäudes. Umgebaut
wurde es von Oswald Matthias Ungers. [Mehr...]
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Die ursprüngliche Sammlung Dr. Jörgen Schmidt-Voigt
wurde inzwischen durch Ankäufe,
Leihgaben oder Schenkungen beträchtlich erweitert. [Mehr...] |
Restaurierung kann keine Wunder vollbringen
- und doch ist sie unabdingbar. Wichtig ist auch der Erfahrungsaustausch
mit anderen Ikonenrestauratoren.
[Mehr...] |
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Unser Programm als .pdf-Datei
Ikone des Monats Juli
Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens erinnet das Museum
mit dem Buch "Dr. Jörgen Schmidt-Voigt. Mediziner, Musiker, Mäzen"
an seinen Stifter.
Das Buch ist herausgegeben von Snejanka Bauer, 144 Seiten, zahlreiche Abb.
Hardcover m. Schutzumschlag
€ 12,50
ISBN 978-3-932942-37-2
Erschienen im LEGAT Verlag. |
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Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von
10-17 Uhr, mittwochs von 10-20 Uhr geöffnet.
Link-Tipp
Icon-Network
Internationales Portal für Restauratoren, Kunsthistoriker,
Kuratoren und Wissenschaftler
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