Ikonen-Begegnungen

Die Kraft der Bilder entfesseln:
eine Ikone, ein Thema, Kunst und Religion,
klassische Klaviermusik und Gespräche

Eine Ikone eine Stunde lang intensiv befragt auf ihren kunstgeschichtlichen Standort hin, von einem Theologen biblisch verortet, dogmatisch erläutert und spirituell gedeutet, das Thema musikalisch aufgegriffen von einem Pianisten mit Werken aus der Literatur – Versuche, den reichen Bilderschatz der Orthodoxie einem abendländischen Betrachter zu erschließen.

Mittwochs 19 bis 20 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Eintritt € 4,-, ermäßigt 2,-.
Für Freunde und Förderer des Ikonen-Museums frei.

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Museumsufer und der Katholischen Rabanus-Maurus-Akademie

Termin Juni

Mittwoch, 20.6.2018, 19 - 20 Uhr

 

„Gott schütze dieses Haus“
Vierfelderikone mit Kreuzigung, russisch, Mitte 19. Jh.,
Geschenk an das Ikonen-Museum 2017

Vierfelderikonen wurden gerne als Ikonen für die private Verehrung, für den häuslichen Gebrauch geschaffen.
Im Mittelpunkt unserer Ikonen-Begegnung steht eine Vierfelderikone von besonderer künstlerischer Qualität, die dem Ikonen-Museum 2017 geschenkt wurde.
Auf ihr werden um das Zentrum der Kreuzigung Jesu in den vier Feldern die Geburt Mariens, eine Hodegetria-Gottesmutter, die Enthauptung Johannes des Täufers und der Heilige Nikolaus dargestellt.
Welcher Fest- und Heiligentage wird hier gedacht? Und welche Heiligen hat der Ikonenmaler darüberhinaus verewigt?
Fragen, die im Dialog der Ikonen-Begegnung beantwortet werden.

Referenten: Dr. Stefan Scholz, Dr. Richard Zacharuk